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Welche 1. Hilfe Maßnahmen sind zu empfehlen?
herausgefallene Füllung: Hier kann man zur Schmerzlinderung das vorhandene Loch mit einer zerbissenen Gewürznelke "füllen". Ein zuckerfreier, zerkauter Kaugummi erweist ähnliche Dienste.

beginnende Schwellung: Behandeln Sie die Schwellung mit kalten Umschlägen oder Eisbeuteln. Meiden Sie zudem körperliche Anstrengungen und führen Sie keine Wärme zu. Auch der Genuss von Alkohol ist nicht zu empfehlen.

Nachblutung nach Zahnextraktion: Den Mund kurz mit sauberem Wasser ausspülen, auf die Wunde entweder Mulltupfer oder ein sauberes zerknülltes Taschentuch legen und fest zubeißen. Kopf hoch lagern, keine Wärme zuführen. Falls nach einer halben Stunde kein Stillstand der Blutung eintritt, rufen Sie Ihren Zahnarzt an.

Zahnfleischentzündung/Zahnfleischbluten: Spülen Sie mit lauwarmen chlorhecidhaltigen Spülungen, z.B. mit Salbei- oder Kamillentee. Reizende Gegenstände wie Prothesen und Regulierungen vorher entfernen. Eine dauerhafte Verbesserung des Zahnfleischblutens ist nur durch gute Mundhygiene und Parodontoseprophylaxe zu erreichen.

Zahnverlust/Zahnbeschädigung durch Unfall: Herausgeschlagene Zähne lassen sich - insbesondere bei Kindern und Jugendlichen - wieder reimplantieren, vorausgesetzt der Wurzelzement mit der umgebenden Wurzelhaut ist intakt. Deshalb ist auf vorsichtigen, schnellen Transport zum nächsten Zahnarzt zu achten. Dabei sollte der Zahn feucht bleiben. Hierfür eignet sich die Zahnrettungsbox ("Dentosafe" aus der Apotheke), eventuell ein feuchtes sauberes Tuch oder ein Transport des Zahnes unter der Zunge, weil dort Milieu und Feuchtigkeit stimmen.

beim "Zahnen der Kleinen": Der Durchbruch der ersten Zähne durch das Zahnfleisch ist für die Kinder oft sehr schmerzhaft. In diesem Falle kann es helfen, wenn sie ein Stück Apfel in einen kalten Waschlappen stecken und das Kind darauf beißen lassen. Die Kälte ist schmerzlindernd und der Apfel schmeckt.

Zahnschmerzen allgemein: Vereinbaren Sie auch bei leichten Zahnschmerzen rasch einen Zahnarzttermin. Wird die Ursache nicht beseitigt, kommen Zahnschmerzen sicherlich zu unpassender Zeit wieder. Vermeiden Sie örtliche Wärme, Alkohol, Kaffee, Tee und Nikotin, weil sie die Schmerzen letztlich verstärken.
Rezeptfreie Schmerzmittel mit den Wirkstoffen schaffen vorübergehend Linderung. Dabei ist Vorsicht geboten, da es die Blutgerinnungszeit nicht nur bei Blutern verlängert.